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Mittwoch, 21. November 2018





 
Unterricht


Der Unterricht erfolgt zumeist in Dreiergruppen, da die Kinder auch von einander lernen und in der Gruppe eine Solidarität entsteht, gemeinsam das Legasthenieproblem zu ertragen, zu lösen und sich hierfür Mut zu machen. Die Fremdsprachen- und Dyskalkulieförderung verläuft vorzugsweise im Einzelunterricht, um den besonderen Problemschwerpunkten besser gerecht zu werden.
 
Der individuelle Unterricht wird nach einer gründlichen Fehleranalyse geplant, damit bei den Stärken begonnen und die Schwächen in kleinen Schritten durch geschickt eingesetzte Strategien kompensiert und damit überwunden werden können.
 
Es werden Strukturen vermittelt, wie die Schüler Lern- und Kontrollstrategien bei Lesen, Schreiben, Rechnen und in den Fremdsprachen entwickeln können. Ein Tobekeller mit Bewegungsmaterialen und ein großer Garten im Sommer ermöglichen die nötige Stimulation für konzentriertes Lernen und vermitteln eine freudige Grundstimmung, vor deren Hintergrund Lerninhalte besser abgespeichert werden.
 
Die Unterrichtsmaterialien schreibe ich vielfach selbst, um optimal auf die Bedürfnisse der einzelnen eingehen zu können. (Literatur)
 
Ein spezieller Schwerpunkt sind Vorschläge zu Strategien zur Verbesserung des Hörgedächtnisses und der Gedächtnisspeicherung allgemein. Rechtschreibregeln werden in schülergemäßer Sprache niedergeschrieben und in einer Mappe und auf Karteikarten für die häusliche Wiederholung gesammelt. Regeln in Reime gefasst sollen das Lernen erleichtern und als Eselsbrücken dienen. Materialien zum Lesen werden in ausreichender Schriftgröße zusammen mit allen gängigen Hilfsmitteln zur Anlehnung und zur Automatisierung des Leseprozesses eingesetzt. Spiele werden zur Unterstützung des Lernens und zum Vergnügen verwendet.
 

Bei der Förderung von Fremdsprachen herrscht der Einzelunterricht vor, da den individuellen Bedürfnissen auf diese Weise besser entsprochen werden kann.
Die Förderung bei Rechenschwäche (Dyskalkulie) geschieht im Einzelunterricht, weil die individuellen Bedürfnisse der Kinder sehr verschieden sind. Die Arbeit mit den „Kieler Zahlenbildern” von Christel Rosenkranz und anderen strukturierten Materialien stehen im Mittelpunkt des Unterrichtes, der mit eigenen Materialien und Spielen angereichert wird.
 
 
Zu den Elterngesprächen gehört die Beratung hinsichtlich der Erscheinungsformen von Legasthenie, Dyskalkulie, Problemen mit den Fremdsprachen, Hyperaktivität sowie Aufmerksamkeitsstörungen. Die Familien erhalten, den Schwierigkeiten der Schüler entsprechend, Materialien zur Strukturierung des Lernens zu Hause, Hinweise zur Förderung der Stärken ihrer Kinder, um auf ihren Lerntyp gezielt eingehen zu können.